"Der Tod ist keine Tragödie. Die Tragödie ist das, was stirbt, während wir noch leben." - Norman Cousins
Vielleicht wirkt ein Zitat über Leben und Tod zum Einstieg etwas intensiv. Für mich beschreibt es jedoch genau den Kern meines Tuns und ist der Grund, warum ich Kooperationen auch menschlich betrachte.
In einer Zusammenarbeit teilen wir etwas Unwiederbringliches: unsere Lebenszeit. Deshalb verzichte ich liebend gern auf Ego-Spiele, Krampf oder Bullshit. Ich suche das echte Wachstum und stelle mich gern Herausforderungen, aber die Chemie und der gegenseitige Respekt müssen stimmen. Wenn du Arbeit und Leben genauso wertschätzt, freue ich mich, von dir zu hören.
Dass ich heute so denke, liegt an meinem Weg. Schon als Jugendlicher habe ich nach dem tieferen Sinn gesucht. Ich wollte echtes Wissen, bekam aber oft nur Antworten wie „Weil es eben so im Lehrplan steht“. Dieses starre System war nichts für mich, weshalb ich die Schule letztlich vor der mittleren Reife abgebrochen habe.
Sätze wie „Aus dem wird nichts“ begleiteten mich durch meine Jugend. Heute, mit über 40 Jahren, blicke ich auf mein Leben und lächle.
Ich bin Vater eines wunderbaren Sohnes. Sein Aufgewecktsein, sein Entdeckergeist und seine Energie erinnern mich an das Schöne im Leben und lehren mich täglich, was wirklich zählt: Zeit ist ein Geschenk und nichts ist selbstverständlich.
Ich bin ein eher zurückhaltender Mensch mit einer hochsensiblen Wahrnehmung. Das erlaubt es mir, Situationen und Menschen sehr fein, ehrlich und empathisch zu erfassen. Genau deshalb liegt mir eine Kommunikation auf Augenhöhe so am Herzen – respektvoll, authentisch und gerne direkt beim „Du“.
Mein Weg war nicht geradlinig. Eine rund 15 Jahre andauernde Depression, die in der Schulzeit begann, war mein größter Tiefpunkt. Die Suche nach Antworten war schmerzhaft, und die Spuren dieser Zeit trage ich sichtbar auf der Haut. Doch heute spüre ich keinen Groll mehr. Ich hadere nicht mit der Vergangenheit. Die Jahre der Dunkelheit und der anschließende Weg des persönlichen Wachstums haben mich nicht gebrochen, sondern geschliffen. Sie haben mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute sein darf: dankbar, feinfühlig und stark.
Ein kleiner Einblick in mein Sein und meinen Weg. Ich mag Transparenz und gehe sehr offen mit meinem Leben um – wenn du also Fragen hast, stell sie mir gern. Meine Arbeiten kannst du direkt hier auf der Website entdecken.
Vielleicht fragst du dich, warum ausgerechnet die Aktfotografie meine Leidenschaft ist. Die Antwort ist simpel: Sie ist pur, reduziert auf das Wesentliche. Meistens entsteht sie in der Natur, wo Freiheit und Verbindung eins werden. Mein Weg führte mich über die Natur- und Makrofotografie hierher – ich habe einfach gelernt, meiner Intuition zu vertrauen.
Ein Aktshooting ist eine Begegnung auf einer tiefen, persönlichen Ebene. Es basiert auf Vertrauen, ist völlig frei von Wertung und absolut entsexualisiert. Genau das schätze ich als Mann sehr – und um diese Perspektive zu spüren, stehe ich ab und an auch selbst vor der Kamera. Am Ende geht es um Selbstliebe und Akzeptanz. Diese feine Empathie und die Fähigkeit, Grenzen absolut professionell zu wahren, fließen eins zu eins in meine Business-Projekte ein. Für mich ist diese Arbeit kreativer Ausgleich und echte Verbindung zugleich.
© Marcus Krumm – mkmediadesign 2025